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Telefon: 0761/28 99 89, E-Mail: info[at]literaturbuero-freiburg.de

 


Donnerstag, 30. März 2017


RAYMOND QUENEAU: STILÜBUNGEN

Lesung und Gespräch zur Neuübersetzung mit Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

 

Ein junger Mann mit komischem Hut in einem überfüllten Pariser Bus. Gerempel, Gemecker, dann Rückzug auf einen freien Platz. Später derselbe Mann vor der Gare Saint-Lazare, wo ihm ein Freund sagt, ein Mantelknopf sitze falsch. Gerade mal drei Zeilen lang ist diese Geschichte. Aber Raymond Queneau weiß sie in seinen Exercices de style aus dem Jahr 1947 auf über hundert unterschiedliche Weisen zu erzählen – als Haiku, als Amtsschreiben, als Sonett, als Matheaufgabe, mit italienischem Akzent, in Alexandrinern, mit ordinärer, reaktionärer oder kulinarischer Note ...

 

Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel haben sich für ihre Neuübersetzung des lange als unübersetzbar geltenden Klassikers der französischen Avantgarde von Queneaus Herausforderung zu sprachlicher Virtuosität und dichterischer Fantasie anstacheln lassen: Mit großer Lust und Erkenntnisgewinn spielen sie mit dem Raum zwischen den Sprachen. An diesem Abend lesen sie eine Auswahl ihrer Stilübungen (Suhrkamp, 2016), berichten über Hintergründe des Buches und erzählen von Fallstricken und Glücksmomenten des Übersetzens. Tags darauf sind beide für eine Werkstatt mit Schülern im Gymnasium des Montessori Zentrums ANGELL zu Gast.

 

Frank Heibert, geboren 1960, lebt in Berlin und arbeitet seit 1983 als mehrfach preisgekrönter Literatur- und Theaterübersetzer aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Portugiesischen.

Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt ebenfalls in Berlin und ist seit 1987 als literarischer Übersetzer aus dem Französischen, Norwegischen, Italienischen und Dänischen tätig. Außerdem tritt er im arte-Kulturmagazin Karambolage auf.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg und Centre Culturel Français Freiburg

 

Do, 30.03., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 7/5 Euro

 

 


Donnerstag, 30. März 2017


LITERARISCHES WERKSTATTGESPRÄCH

Offene Textwerkstatt

 

Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich in der Regel am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen nehmen wir bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch gern entgegen.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

 

Do, 30.03., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, 2. OG | Eintritt frei

 

 


Montag, 03. April 2017


ORSOLYA KALÁSZ: DAS EINE

Lesung und Gespräch mit der Peter-Huchel-Preisträgerin 2017

 

"Bei Orsolya Kalász kommt das Staunen, das am Anfang aller Poesie steht, zu seinem Recht:

In einer offenen, fragenden, dem Fremden sich aussetzenden Poetik tastet sich ihr Band Das Eine durch das Labyrinth des Erkennens, Benennens und Verwandelns von Welt." – So lautet die Begründung der Jury des diesjährigen Peter-Huchel-Preises für deutschsprachige Lyrik.

Die ungarische Lyrikerin erhält ihn für den minimalistisch gestalteten Band Das Eine (Brüterich Press, 2016), der das Geheimnis von Denken und Lieben mithilfe der Heraldik zu fassen sucht. Die alte Kunst, sich mit Symbolen zu bewehren, die schon aus weiter Ferne Zugehörigkeiten erkennen lassen, verleiht dem Liebesgedicht in Kalászs Sprach- und Denk-Räumen neue Impulse:

 

"Hängen Sie Ihren Entwurf / des Wappens der Liebe / draußen an einen Baum, / gehen Sie exakt so viele Schritte zurück, / als nötig sind, um Sehnsucht zu spüren, / und mit weit aufgerissenen Augen / wenden Sie sich dort um."

 

In Staufen im Breisgau, wo Peter Huchel seinen Lebensabend verbrachte, wird Orsolya Kalász am Vormittag des 3. April, Huchels Geburtstag, der gleichnamige Preis überreicht. Am Abend ist sie zu Gast im Alten Wiehrebahnhof und kommt ins Gespräch mit dem Lyriker und Literaturwissenschaftler Jan Röhnert.

 

Orsolya Kalász, geboren 1964 in Ungarn, lebt als Dichterin und Übersetzerin in Berlin und Budapest. Ihre ersten drei Gedichtbände balancieren in zweisprachigen Ausgaben zwischen dem Deutschen und dem Ungarischen.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg in Kooperation mit dem SWR

 

Mo, 03.04., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 8/6 Euro

 

 


Dienstag, 04. April 2017


SCHNITTSTELLE WORT

Offene Erzählbühne

 

Willkommen zur vierten Ausgabe dieser Reihe rund ums Erzählen! Freihändig und in Interaktion mit dem Publikum vorgetragen, regen neue und überlieferte Geschichten zum Austausch an. Probieren Sie sich im ersten Teil des Abends spontan im freien Erzählen – zehn Minuten, ohne Manuskript. Im zweiten Teil hält das Theater Karawane Geschichten für alle Sinne bereit: Die Erzählerin

Rosa Müller-Gantert hat dafür Zeichnungen, Leporellos, Scherenschnitte und Alltagsgegenstände im Gepäck.

 

Di, 04.04., 19:30 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 8,50/6,50 Euro

 

 


Dienstag, 04. April 2017


©Thomas Kunz

UWE PÖRKSEN: BREKLEHEM

Lesung und Gespräch in der Reihe Freiburger Andruck

 

In der nordfriesischen Gemeinde Breklum ist Uwe Pörksens neuer Roman Breklehem (Husum Verlag, 2016) angesiedelt. Dort treffen sich im Frühjahr 1951 die Mitglieder einer Pastorenfamilie zu einem Gespräch, das sich über Monate entspinnt. Im Studierzimmer des Familienoberhauptes umkreist es die Suche nach einer Vergangenheit und der erlebten Realität, die ganz im Schatten des Monströsen steht: Was hat der Onkel getan, der Freund, der Bruder? Wie verhält sich die Blutkulisse von Krieg und Tod zur unauffälligen Normalität eines kleinen Dorfes, das von frommen Gebeten, Missionsstunden, aber auch von Festen, Liebe und Heiterkeit geprägt ist? Das Breklumer Studierzimmer wird in diesem raffiniert komponierten Familienroman zu einem Ort, an dem die Ränder der Wahrheit ins Unscharfe ausfransen und facettenreich schillern – wenn nicht gar zur Lüge werden.

Moderation: Bettina Schulte (Badische Zeitung)

 

Uwe Pörksen, geboren 1935, lebt seit 1968 in Freiburg, und ist Sprachwissenschaftler und Schriftsteller. Von 1976 bis 2000 war er Professor für Deutsche Sprache und Ältere Literatur. Unter anderem wurde Pörksen mit dem Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung und dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien das Sachbuch Politische Rede oder Wie wir entscheiden.

 

Die Lesereihe Freiburger Andruck ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturbüro Freiburg, der Stadtbibliothek Freiburg, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung.

 

Di, 04.04., 20 Uhr | Außer Haus | SWR Studio Freiburg, Kartäuserstr. 45 | Eintritt: 7/5 Euro | Vorverkauf: Stadtbibliothek, Münsterplatz 17

 

 


Donnerstag, 06. April 2017


JÜRGEN LODEMANN: GEGEN DRACHEN. REDEN EINES FREIBÜRGERS

Lesung und Gespräch

 

Das »feurige« Drachenbuch (Klöpfer & Meyer, 2017) sammelt unter der Parole von 1848 herzhaft-kämpferische Reden von Jürgen Lodemann. Gehalten in Frankreich, Istanbul, Ankara, Stuttgart, Freiburg, Florida. Gegen Gier und Schwindel bei Stuttgart 21, gegen den neu-alten Nationalwahn, gegen folgenreiches Versagen von Germanisten, Geologen, Atom-Experten und Bahnfachleuten. Mit wunderbarem Wissen von Thaddäus Troll, Tomi Ungerer, Georg Büchner und dem weisen Mevlana. Und mit letzten Worten des Sozialforschers und Theologen Erich Fromm, am Tag vor seinem Tod.

 

Jürgen Lodemann, 1936 in Essen geboren, lebt heute in Essen und Freiburg. Er ist Autor zahlreicher Romane, Krimis und Reisereportagen und Erfinder der monatlichen SWR-Bestenliste. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik, dem Literaturpreis des Ruhrgebiets und dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart.

 

Veranstalter: Buchhandlung jos fritz in Kooperation mit dem Literaturbüro Freiburg

 

Do, 06.04., 20 Uhr | Außer Haus | jos fritz Buchhandlung, Wilhelmstraße 15 | Eintritt: 6/4 Euro

 

 


Freitag bis Samstag, 07.-08. April 2017


MAPPING FREIBURG: GEMEINSAM NEUE STADKARTEN ZEICHNEN UND DRUCKEN!

Workshop für neu angekommene und alteingesessene Freiburger

 

■ Freiburg verändert sich – Menschen kommen an, ziehen um, reisen ab.

■ In Streifzügen durch die Stadt entdecken wir Neues: Brücken, Wege, Bäume, Ausblicke, Lieblingsplätze.

■ Unsere Beobachtungen werden zu neuen Stadtkarten: Wir zeichnen, kritzeln, notieren und drucken mit einer japanischen Druckmaschine.

■ Danach verbreiten wir die Karten in der Stadt – damit sich Freiburg verändert.

Eingeladen sind: neu angekommene und einheimische Menschen (ab 15 Jahren). Keine Vorkenntnisse nötig – die Werkstatt-Leiter unterstützen beim Zeichnen, Schreiben und Drucken.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg in Kooperation mit ILLU Freiburg e. V., gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

 

Fr-Sa, 07.-08.04. | Außer Haus | Fr, 15-18 Uhr: Heliodrom Lörracher Straße 9; Sa, 11-15 Uhr: Atelier in der KTS, Basler Straße 102 | Eintritt frei

 

 


Donnerstag, 27. April 2017


LITERARISCHES WERKSTATTGESPRÄCH

Offene Textwerkstatt

 

Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen nehmen wir bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch gern entgegen.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

 

Do, 27.04., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt frei

 

 


Freitag, 28. April 2017


SCHREIBCOUCH

Textwerkstatt für Jugendliche ab 14 Jahren

 

In diesem Schuljahr arbeiten 15 Jugendliche einmal im Monat an einem literarisch-zeichnerischen Projekt. Unterstützt von Autorin Marie T. Martin und Zeichnerin Ludmilla Bartscht entwerfen sie Text- und Bildwelten, die die Grundlage für das gemeinsame Buch bilden, das am Ende gedruckt und präsentiert wird.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Freiburg

 

Fr, 28.04., 15 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, 2. OG

 

 


Freitag, 28. April 2017


MEHRDAD ZAERI: EIN GROSSER FREUND

Erzählen und Live-Zeichnen für alle ab 5 Jahren

 

Am Anfang sind da nur ein Stift und weißes Papier – wenig später schon entspinnt sich aus Ideen und Fragen des Publikums eine ganze Geschichte in träumerischen Bildern: Dank der Spontaneität des Illustrators Mehrdad Zaeri wird jede seiner Veranstaltungen zu einer aufregenden Reise ins Ungewisse und zum Spiel mit dem Zufall. Diesmal denkt Mehrdad Zaeri mit den Kindern über Freundschaft und Anderssein nach und zeichnet live dazu. Den Ausgangspunkt bildet das Bilderbuch Ein großer Freund (Baobab Books, 2015) des iranischen Autors Babak Saberi, das Zaeri illustriert hat.

 

Mehrdad Zaeri, geboren 1970 in Isfahan/Iran, lebt in Mannheim. Mit 14 Jahren wanderte er mit seiner Familie nach Deutschland aus. Nach dem Abitur beschloss er, Künstler zu werden und veröffentlichte unter anderem das deutsch-arabische Bilderbuch Prinzessin Sharifa und der mutige Walter.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Literaturbüro- Reihe Neues von nebenan – Kinderbücher und Comics aus der Schweiz, gefördert von: Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

 

Fr, 28.04., 15:30 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 4 Euro, Reservierung empfohlen

 

 


Vorschau: Mai 2017

Fr, 05.05., 20 Uhr | Olga Grjasnowa: Gott ist nicht schüchtern | Lesung und Gespräch innerhalb der Reihe Weltensammlerinnen | Alter Wiehrebahnhof, Kinosaal

 

Fr-Sa, 05.-06.05. | Mapping Freiburg: Gemeinsam neue Stadtkarten zeichnen und drucken! | Workshop für neu angekommene und alteingesessene Freiburger | Außer Haus | Fr, 15-18 Uhr: Heliodrom, Lörracher Straße 9; Sa, 11-15 Uhr: Atelier in der KTS, Basler Straße 102

 

Di, 09.05., 20 Uhr | Iris Wolff: So tun, als ob es regnet | Lesung und Gespräch innerhalb der Reihe Weltensammlerinnen | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

Do, 18.05., 20 Uhr | Literarisches Werkstattgespräch: Offene Textwerkstatt | Alter Wiehrebahnhof. Galerie

 

Fr, 26.05., 15 Uhr | Schreibcouch: Textwerkstatt für Jugendliche ab 14 Jahren | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

Mi, 31.05., 20 Uhr | Roman Ehrlich: Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens | Lesung und Gespräch | Alter Wiehrebahnhof, Kinosaal

 

 

 


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