unterstützt von
Walthari - Die Buchhandlung in der Universität
     
Veranstaltungen
Tourneen & Festivals
Verein
Service
Unterstützung
Presse
Kontakt

Schwarzwälder Bote, 23.07.2014


Foto: GaH Foto: Schwarzwälder-Bote


Text rührt Zuhörer zu Tränen

 

Stolz auf den ersten Preis beim Schreibwettbewerb: Ruth Tuschewski vom Villinger Hoptbühl-Gymnasium überzeugte die Jury.

VS-Villingen. Ruth Tuschewski, Schülerin des Gymnasiums am Hoptbühl, hat den ersten Preis beim Schreibwettbewerb des Literaturbüros Freiburg errungen. Der Wettbewerb für 13- bis 17-Jährige stand unter dem Thema "...und tschüss!".

 

Das Literaturbüro Freiburg veranstaltete ihn zum elften Mal in Kooperation mit dem Kulturamt Freiburg und dem SWR-Studio. Durch die Literaturwerkstatt ihrer Schule war die 15-Jährige auf den Wettbewerb aufmerksam geworden.

Bei der Preisverleihung in Freiburg stieg die Spannung bis zum Schluss. Eingeladen waren die jungen Autoren der zehn besten Texte von 70 Einsendungen, unter anderem sogar aus Luxemburg. Ruth Tuschewski war verblüfft über ihren ersten Preis: "Meine Freundinnen haben mir schon davor ständig gesagt, dass ich gewinnen würde, aber ich habe es nicht für möglich gehalten", erklärt sie strahlend. "Ich hatte so etwas zwischen drei und acht erwartet." Dabei hatte sie beim schulinternen Wettbewerb "Bunte Feder" bereits öfter Preise gewonnen und mit den Mitautoren der Literaturwerkstatt gerade den Schulroman "Oberkante Unterlippe" geschrieben.

Der Siegertext mit dem Titel "Zeit zu gehen" wurde vom Schauspieler und Schriftsteller Jess Joachimsen vorgetragen. Ruth Tuschewskis Geschichte beschäftigt sich mit der Frage, wann es an der Zeit ist, sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden. Nach einem schlimmen Verkehrsunfall liegt die Freundin der Hauptperson Jakob im Koma. Jakob erkennt schließlich, dass seine Freundin nicht mehr erwachen wird und bringt es am Ende über sich, loszulassen und Abschied zu nehmen.

Der tragische Text sorgte nicht zuletzt aufgrund des stimmungsvollen Vortrags für Begeisterung und Tränen unter den Zuhörern, vor allem aber für starken Applaus.


© 2005 beebox