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Amtsblatt, 15. August 2014

Neuer prominenter Platz für die Literatur

 

Alte Universität statt Werthmannstraße: Attraktiver Standort für das Literaturhaus gefunden.

 

Das geplante Literaturhaus Freiburg wird mit der Alten Universität einen „noch attraktiveren Standort“ bekommen als den ursprünglich vorgesehenen in der Werthmannstraße. Das kündigte Uni-Rektor Hans-Jochen Schiewer an. Bis Ende des Jahres 2015 soll das Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der Universität eröffnet werden. Aufgrund brandschutzrechtlicher Anforderungen wären am ursprünglich geplanten Standort in der Werthmannstraße umfangreiche Bauarbeiten erforderlich gewesen, die neben Mehrkosten auch eine zeitliche Verzögerung von zwei bis drei Jahren verursacht hätten. Stadt und Universität hatten sich daraufhin verständigt,

das Literaturhaus in der Alten Uni einzurichten. Dort ist im Wesentlichen die Infrastruktur wie Empfang, Saal und Büros bereits vorhanden, sodass Zeit und Kosten gespart werden können.

Rektor Schiewer hatte extra seinen Urlaub unterbrochen, um der Öffentlichkeit die erfreuliche Neuigkeit mitzuteilen: „Dies ist ein idealer Ort für das Literaturhaus. Hier können Wissenschaft und Literatur zusammenkommen.“

Auch Freiburgs Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach freute sich, dass man optimale Räumlichkeiten für das zu gründende Literaturhaus gefunden habe. „Was Besseres kann uns nicht passieren“, so von Kirchbach. Uni und Stadt unterzeichneten einen Kooperationsvertrag mit den Eckpunkten des Projekts.

Rektor Schiewer nannte es einen Glücksfall, dass man bei der Raumsuche für das geplante Literaturhaus „aus der Not heraus bessere Qualität gewonnen habe“. Die Büroräume sowie der Theatersaal, den die Universität dem LiteraturForum Südwest e.V. am neuen Standort zur Mitnutzung bereitstellt, verfügen nämlich über mehr Besucherkapazitäten als die bisherigen Räumlichkeiten. In den hinter dem

Uniseum im östlichen Flügel gelegenen Theatersaal haben etwa 150 Besucher Platz.

Durch die Installation von Trennwänden könne man ihn jedoch auch für kleinere Veranstaltungen nutzen, erklärte Martin Bruch, Leiter des Literaturbüros.

Weitere Vorzüge bietet das Foyer des Uniseums mit Tresen

und Garderobenraum, das bei Veranstaltungen des Literaturhauses ebenfalls genutzt werden kann. Nicht zu vergessen schließlich die Lage im Karree

zwischen Bertold-, Universitätsstraße und Rathausgasse:

Der idyllische Uni-Innenhof bietet ideale Voraussetzungen,

sich in einer ruhigen Ecke intensiv mit Literatur zu beschäftigen.

(wer)


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