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Dein Land ist mein Land


"Generation Gastarbeiter" | Literatur, Film und Ausstellung

 

Migration ist, im Kulturbetrieb zumindest, angesagt. Mehrsprachigkeit und Hybridität gelten als Merkmal avancierter Literatur; im Zeichen von Inter-, Multi- oder Hyperkulturalität wird die künstlerische Produktion von Migrantinnen und Migranten als ‚kulturelle Bereicherung‘ gefeiert. Deren Anfänge in den 1960er-, 70er- und 80er-Jahren sind demgegenüber weitgehend vergessen; bestenfalls werden sie mit raschen Etikettierungen wie ‚Gastarbeiterliteratur‘ oder ‚Literatur der Betroffenheit‘ als ästhetisch uninteressant abqualifiziert. Das Projekt ‚Dein Land ist mein Land‘ nimmt den 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei zum Anlass, um solche vorschnellen Einordnungen zu überprüfen. Ein halbes Jahrhundert nach Ankunft der ersten ‚Gastarbeiter‘ geht es um die einfache, für die gesellschaftliche und kulturelle Selbstverständigung in einem Einwanderungsland aber unerlässliche Frage ‚Was war da eigentlich?‘

 

Häufig als ‚Arbeiter auf Zeit‘ nach Deutschland gekommen, hat die ‚erste Generation‘ ihre Erfahrungen künstlerisch vielfältig verarbeitet, insbesondere in der Literatur. Diese war in ihren Anfängen ausnehmend politisch und organisierte sich in Zusammenschlüssen wie der PoLiKunst-Bewegung, die 1984 unter anderem auch in Freiburg im Breisgau tagte. Hier vereinigten sich KünstlerInnen und AutorInnen verschiedener Herkunftsländer – u.a. Franco Biondi und Gino Chiellino –, um ihre Stimmen zu Gehör zu bringen. Unter der ironischen Bezeichnung ‚Gastarbeiterliteratur’ wurden die Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Stigmatisierungen und Ausgrenzungen dieser Generation scharf kritisiert.

 

Unser Programm nimmt den Alltag und die vielfältigen kulturellen und politischen Aktivitäten der »Generation Gastarbeiter« in den Blick. Im Gespräch mit Protagonisten der damaligen west- und ostdeutschen Literaturszene, die auch aus ihren Texten lesen werden, geht es um die Bedingungen und Besonderheiten migrantischen Schreibens der ersten Stunde. Das Filmprogramm präsentiert vielfach noch unbekannte, thematisch wie künstlerisch herausragende Produktionen von und über MigrantInnen aus dieser Zeit. Eine begleitende Ausstellung im Alten Wiehrebahnhof vermittelt in Texten, Fotografien, Zeichnungen und Gegenständen die vorwiegend lokale Atmosphäre, in der die Zuwanderergeneration in den 1970er und 80er Jahren lebte.

 

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg, Kommunalen Kinos Freiburg, Freiburger Wahlkreis 100%, gefördert von der Stadt Freiburg, dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Volksbank und Sparkasse Freiburg.


Freitag, 09. Dezember

Dein Land ist mein Land ** Ausstellung vom 09. Dezember bis zum 08. Januar

 

Vernissage am Freitag, 09.12.11 um 19.30 Uhr

 

Als sich in den 1980er Jahren in der polynationalen „PoLiKunst“-Bewegung Schriftsteller zusammenschließen und offensiv ihre eigenen Worte für das Leben und Leiden im neuen Land (Buchtitel, 1980) prägen, bleibt Freiburg nicht unberührt von diesem neuen Selbstbewusstsein. Eine Art Motivationshilfe war die PoLiKunst-Jahrestagung 1984 in Freiburg, die von einem prallen Veranstaltungsprogramm in gemeinsamer Hand mit der Ausländerinitiative Freiburg begleitet wurde. Die Ausstellung Mein Land ist dein Land vermittelt mit Texten, Fotografien, Zeichnungen und einigen Gegenständen die Atmosphäre, in der die Zuwanderergeneration in den 1970er und 80er Jahren lebt und zunehmend in Bewegung gerät. Das vorrangige Interesse gilt dabei den kulturellen und politischen Milieus vor Ort. Wenn sich eine internationale Kulturkooperative oder eine „Badische Ausländer Plattform“ gründet, eine Straßen-Theater-Gruppe auf dem Rathausplatz das Leben der Gastarbeiter beschreibt, wöchentlich ein Kinogramm auf türkisch organisiert wird oder mit dem ersten Ausländerbeirat 1986 ein wesentlicher Schritt Richtung politischer Partizipation errungen wird, dann sind das Spuren einer Epoche, die als Migrationsgeschichte zur Identität der Stadt gehören.

 

Dauer und Öffnungszeiten: 09.12.11 - 08.01.12, Öffnungszeiten: Mo 18-1Uhr / Di-Fr, So 15-1Uhr / Sa 9-1 Uhr

 

 

Dein Land ist mein Land ** Filmprogramm

 

Obwohl die sogenannten „Gastarbeiter“ der ersten Generation die deutsche Gesellschaft nachhaltig veränderten, gerieten sie bis in die 90er Jahre hinein kaum in den Blick des Filmschaffens. Unser Programm zeigt eine Auswahl überwiegend kaum zu sehender deutscher und internationaler Filme, die vielfältige Aspekte des Daseins der ArbeitsmigrantInnen thematisieren und diese auch selbst zu Wort kommen lassen.

 

Als Kurzfilm am Fr 9.12., 20:30 und Sa 28.1., 19:30

INVENTUR METZSTRAßE 11

D 1975, Regie: Želimir Žilnik, 9 Min., OmeU

 

Der Film zeigt die BewohnerInnen eines alten Mietshauses in München – überwiegend „Gastarbeiter“ –, die, jeweils kurz innehaltend auf der Treppe ihres Hauses, sich und ihre Lebensumstände den Zuschauern vorstellen. Als ihre eigenen Darsteller und Darstellerinnen bestimmen sie selbst, was und wie viel sie vor der Kamera erzählen. In seiner formalen, strukturalistischen Regeln folgenden Strenge ermöglicht der Film einen Einblick in eine Welt, die es so nicht mehr gibt.

 

Želimir Žilnik, geb. 1942 in Niš; lebte in den 70er Jahren in der BRD und arbeitet heute wieder in Novi Sad. Er ist einer der produktivsten Filmschaffenden aus dem ehemaligen Jugoslawien.

 

 

 



Bild:PRÖ

APRILKINDER (NISAN ÇOCUKLARI)

D 1998, Regie: Yüksel Yavuz, 85 Min.

 

Sie nennen sich selbstironisch Aprilkinder - die Kinder kurdischer ImmigrantInnen, die ihr Dasein dem Heimaturlaub des Vaters während der Sommermonate verdanken. Der Alltag der in Hamburg lebenden Familie ist geprägt durch die Kluft zwischen zwei Generationen. Während die Eltern die Traditionen ihrer alten Heimat aufrechterhalten, schlagen die Kinder eigene Wege ein. Zusammengehalten wird die Familie von der Mutter, die sich auf die baldige Hochzeit ihres Sohnes Cem mit einer Cousine aus dem Heimatdorf freut. Als Cem sich in die deutsche Prostituierte Kim verliebt, steht die Familie endgültig vor einer Zerreißprobe. Yüksel Yavuz' Spielfilmdebüt ist das einfühlsam gezeichnete Portrait einer bikulturellen Familie, eine großartige Beschreibung trilingualen Sprachgebrauchs und die Geschichte einer vorsichtigen Liebe.

 

Yüksel Yavuz wurde 1964 in Karakoçan, Türkei, geboren. Mit 16 Jahren folgte er seinem Vater nach Hamburg, wo er Visuelle Kommunikation studierte.

 

Die mehrfach ausgezeichnete autobiografische Dokumentation „Mein Vater, der Gastarbeiter“ (1994) war im Januar im Kommunalen Kino zu sehen.

 

Zu Gast: Der Regisseur Yüksel Yavuz. In Kooperation mit dem Museum für Neue Kunst zur Ausstellung “Willkommen in Almanya – Deutsch-Türkische Geschichten (21.10. bis 8.1.2012), www.freiburg.de/museen.


Samstag, 10. Dezember


Bild:PRÖ

Sa 10.12.11, 19:00 als Auftakt zur Lesung und Diskussion mit den Autoren und Sa 21.1.2012, 19:30

 

ALAMANYA ALAMANYA - GERMANIA GERMANIA

D 1979, 22 Min., Regie: Hans A. Guttner, Texte: Franco Biondi, Aras Ören, Yüksel Pazarkaya u.a.

 

Hans Guttners Dokumentarfilm ist einer der frühesten Versuche, sich mit der Innensicht der in Deutschland lebenden ArbeitsmigrantInnen cinematographisch auseinanderzusetzen. Der Film kombiniert Bilder vom Alltag der ArbeitsmigrantInnen mit Texten der sogenannten ‚Gastarbeiterliteratur’. Ein außergewöhnliches filmhistorisches Dokument über Migration, das von der Kraft der Bilder und Gedichte lebt.

 

Hans Andres Guttner, geb. 1945 in München, Dokumentarfilmer. Als wichtigste Arbeit entstand die international ausgezeichnete Pentalogie EUROPA - EIN TRANSNATIONALER TRAUM (1979-1999).

 


Samstag, 10. Dezember

Lesung und Gespräch mit

Franco Biondi, Gino Chiellino, Adel Karasholi und Dragutin Trumbetaš

 

Als Auftakt der Film „Alamanya Alamanya - Germania Germania“, Pause und Verkostung

 

Franco Biondi (1947) ist Lyriker, Romancier und Essayist italienischer Herkunft. 1965 kam er gemeinsam mit seinem Vater als als Schlosser und Schweißer nach Deutschland, studierte später Psychologie und arbeitet seit 1998 in einem Jugendhilfezentrum. In seinen Erzählungen, Gedichten und Romanen setzt er sich mit der Situation von Einwanderern in Deutschland auseinander und gilt als einer der wichtigsten, mehrfach ausgezeichneten Autoren der so genannten ‚Gastarbeiterliteratur’. Zusammen mit Gino Carmine Chiellino, Rafik Schami und anderen gründete er 1980 den Verein PoLiKunst. Franco Biondis jüngster Roman, Karussellkinder, erschien 2005.

 

Gino Carmine Chiellino (1946) studierte Italianistik und Soziologie in Rom. Einer Arbeit über italienische Gastarbeiter in Deutschland folgten ein Germanistik-Studium und eine Promotion in Gießen sowie 1993 eine Habilitation in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Chiellino hat sich auf die Erforschung interkultureller Autoren spezialisiert und schrieb zahlreiche Beiträge zu diesem Thema. Seinen ersten Lyrikband Mein fremder Alltag veröffentlichte er 1984. Sein jüngster Gedichtband Landschaften aus Menschen und Tagen erschien 2010.

 

Adel Karasholi (1936), arabisch- und deutschsprachiger Lyriker, Essayist und Übersetzer aus Syrien, emigrierte1959 nach dem Verbot des Arabischen Schriftstellerverbands nach Deutschland und ließ sich 1961 in Leipzig nieder. Es folgten Studium und Promotion in den Theaterwissenschaften. 1968 veröffentlichte er seinen ersten deutschen Gedichtband Wie Seide aus Damaskus. Also sprach Abdullah; sein jüngster Gedichtband in deutscher Sprache erschien 1995.

 

Dragutin Trumbetaš (1938) ist Maler, Graphiker und Autor kroatischer Herkunft. 1966 reiste Trumbetaš als Gastarbeiter nach Deutschland und ließ sich in Frankfurt nieder, wo er im Wechsel mit seinem Heimatort in Koratien auch heute noch lebt. 1977 erschien das Buch Gastarbeiter mit 63 Zeichnungen. 1995 wurde der Band Trumbetaš - Gastarbeiter-Gedichte 1969 – 1980 zweisprachig veröffentlicht. Seine Illustrationen fanden Eingang in zahlreiche Buchpublikationen (u.a. in Heimat in der Fremde, Yüksel Pazarkaya).

 

Die Moderation übernimmt Hansjörg Bay, promovierter Literaturwissenschaftler an der Universität Erfurt.

 

Zusatzhinweis:

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) veranstaltet das Centro Culturale Italiano in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg den ersten Freiburger Interkulturellen Lesemarathon “Viva Babilonia!” Von Samstag, 10.12.2011, 15 Uhr bis Sonntag, 11.12.2011, 15. Informationen unter: centroculturaleitaliano.de

 


Mittwoch, 11. Januar 2012


Bild:PRÖ

Dein Land ist mein Land ** Filmprogramm

 

Doublefeature: Mi 11.1.12, 19:00 mit Pause zwischen den beiden Filmen

 

ANGST ESSEN SEELE AUF

D 1973, Regie: Rainer Werner Fassbinder, 93 Min.

 

In einer Gastarbeiterkneipe lernt die Witwe Emmi (Brigitte Mira), die als Putzfrau arbeitet, den wesentlich jüngeren Marokkaner Ali (El Hedi Ben Salem) kennen. Sie verlieben sich und heiraten. Für die Umwelt ist diese Eheschließung ein Skandal: Gehässigkeiten, böse Nachreden, Isolation – die Liebe der beiden hat einen schweren Stand.

 

Rainer Werner Fassbinder, geboren 1945 in Bad Wörishofen, ist eine der führenden Persönlichkeiten des deutschen Films der 70er Jahre. Er starb 1982 in München.



Bild:PRÖ

ALI IM PARADIES

D/Ägypten 2011, Regie: Viola Shafik, 92 Min.

 

Rainer Werner Fassbinders ANGST ESSEN SEELE AUF (1973) wird heute als Klassiker des Antirassismus verstanden. Der Protagonist, ein arabischer Gastarbeiter, wurde von dem Marokkaner El Hedi Ben Salem M’barek Mohammed Mustafa, Fassbinders damaligem Geliebten, gespielt. In ihrem Dokumentarfilm ALI IM PARADIES (2011) beschäftigt sich die Filmemacherin Viola Shafik mit dem realen Leben des maghrebinischen Schauspielers und den Umständen seines tragischen Todes. Im Zentrum stehen das Verhältnis Fassbinders und der sogenannten Fassbinder-Gruppe zu El Hedi Ben Salem sowie die Frage, wie er zum »Fremden« in Fassbinders Filmen konstruiert wurde und welche Folgen dies auf sein Leben hatte.

 

Zu Gast: Viola Shafik, geb. 1961, ist in Deutschland und Ägypten aufgewachsen. Sie lebt in Kairo als freischaffende Regisseurin, Filmkuratorin und Filmkritikerin.

 


Samstag, 21. Januar 2012


Bild:PRÖ

ALAMANYA ALAMANYA - GERMANIA GERMANIA

D 1979, 22 Min., Regie: Hans A. Guttner, Texte: Franco Biondi, Aras Ören, Yüksel Pazarkaya u.a.

 

FAMILIE VILLANO KEHRT NICHT ZURÜCK (LA FAMIGLIA VILLANO NON RITORNA)

D 1981, Regie: Hans Andreas Guttner, 110 Min., OmU

 

Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm FAMILIE VILLANO KEHRT NICHT ZURÜCK widmet sich dem Alltag einer italienischen Großfamilie, die nach fünfmaliger Rückkehr in ihre Heimat – in ein kleines Dorf bei Neapel – beschlossen hat, in Deutschland zu bleiben. In einer Art Spurensuche und mit einem erstaunlichen Einfühlsvermögen erforscht Guttner die Stationen der Migration und die Kontakte mit der deutschen Gesellschaft.

 

Zu Gast: Der Regisseur Hans Andreas Guttner. In Kooperation mit dem Centro Culturale Italiano Freiburg

 


Samstag, 28. Januar 2012


Bild:PRÖ

INVENTUR METZSTRAßE 11

D 1975, Regie: Želimir Žilnik, 9 Min., OmeU

 

 



Bild:PRÖ

ALMANYA ACI VATAN (DEUTSCHLAND, BITTERE HEIMAT)

Türkei 1979, Regie: Şerif Gören, 90 Min., OmU

 

Mit der Arbeitsmigration nach Deutschland setzen sich türkische Filmemacher bereits seit den 70ern auseinander. Ein Höhepunkt dieser Auseinandersetzung ist der Film ALMANYA ACI VATAN (Deutschland, bittere Heimat, 1979) des Altmeisters Şerif Gören. „Deutschland, bittere Heimat“ ist Titel eines in den 60er Jahren entstandenen Volksliedes und wurde zum geflügelten Wort einer ganzen Generation türkischer Einwanderer. In dem mit dem türkischen Star Hülya Kocçyiğit besetzten Film spielt Gören humorvoll mit Geschlechterrollen, zeigt aber auch die Grenzen, die Industriekapitalismus und patriarchale Traditionen einer nach Selbstbestimmung strebenden Arbeitsmigrantin setzen. Der Film erzählt von Güldane, einer selbstbewussten jungen Frau, die allein nach Deutschland geht, in einer Frauen-WG lebt und in der Fabrik arbeitet. Während eines Türkeiurlaubs in ihrem Dorf geht sie mit Mahmut eine Scheinehe ein, damit er nach Deutschland kann…

 

Şerif Gören, geb. 1944, ist ein türkischer Regisseur preisgekrönter Filme. Sein bekanntester Film ist YOL (Der Weg), bei dem er gemeinsam mit Yilmaz Güney Regie führte. 1982 wurde er in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.


Impressum

 

Veranstaltungsort

Alter Wiehrebahnhof

Urachstraße 40

79102 Freiburg

 

Idee & Durchführung

Neriman Bayram (Kommunales Kino)

Clemens Hauser (Wahlkreis 100%)

Stefanie Stegmann (Literaturbüro Freiburg)

 

Veranstalter

Kommunales Kino Freiburg

Literaturbüro Freiburg

Freiburger Wahlkreis 100%

 

Veranstaltungspartner, Förderer und Sponsoren

Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Stadt Freiburg

Volksbank Freiburg

Sparkasse Freiburg

 

 


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