
Hebel ist tot, es lebe Hebel! Renommierte zeitgenössische Autoren aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich auf ein »unverhofftes
Wiedersehen« mit dem Kalendermann Johann Peter Hebel eingelassen und
ihm zu Ehren neue Kalendergeschichten in Lyrik und Prosa geschrieben.
Zwischen Wirtshäusern und Ehebetten, Amsterdamer Grachten und morgen-ländischen Provinzen, Schwarzwald und weiter Welt beschwören sie den
Kosmos der Kalendergeschichten herauf und erproben die Bedeutung von
Hebels Texten und ihrer Moral für unsere Gegenwart. Da wird geliebt und
gestritten, einander überlistet und sich versöhnt, da wird über Gott und
den Tod disputiert. Die Frage nach dem richtigen Leben, nach gelingender
Partnerschaft, nach Schönheit und Nutzen der Natur, sie stellt sich damals
wie heute.
Die modernen Antworten auf Hebel fallen dabei so unterschiedlich aus, wie die Kalendergeschichten selbst vielfältig sind – mal nachdenklich,
mal augenzwinkernd, mal pointiert verdichtet, mal episch offen. Und dabei aber zeigt sich: Von Hebel und seinen Kalendergeschichten geht eine
Strahlkraft aus, die bis auf den heutigen Tag berührt und fasziniert.
Im September 2010 wird die Anthologie "Unverhofftes Wiedersehen! - Eine Hommage an Johann Peter Hebel" im Klöpfer & Meyer Verlag (Tübingen) erscheinen.

Jutta Schloon, Stefanie Stegmann, Szilvia Szarka und Werner Witt (Hg.)
»Unverhofftes Wiedersehen!« Eine Hommage an Johann Peter Hebel
Erscheint Mitte September 2010, ca. 160 Seiten, geb. mit Schutzumschlag
ca. F [D] 17,50 / [A] 18,– / sfr 30,50, ISBN 978-3-940086-90-7 
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