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IHR PLATZ IM LITERATURHAUS

Mehr zu den neuen Stuhlpatenschaften und zu unserem Förderkreis!

 


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Telefon: 0761/28 99 89, E-Mail: info[at]literaturbuero.de

 


Freitag bis Samstag, 03.-04. März 2017


MAPPING FREIBURG: GEMEINSAM NEUE STADTKARTEN ZEICHNEN UND DRUCKEN!

Workshop für neu angekommene und alteingesessene Freiburger

 

■ Freiburg verändert sich – Menschen kommen an, ziehen um, reisen ab.

■ Wir entdecken Neues: Brücken, Wege, Bäume, Ausblicke, Lieblingsplätze …

■ In Streifzügen durch die Stadt halten wir fest, was uns auffällt.

■ Unsere Beobachtungen werden zu neuen Stadtkarten: Wir zeichnen, kritzeln, kleben und notieren.

■ Wir vervielfältigen unsere Karten mit einer japanischen Druckmaschine.

■ Danach verbreiten wir sie in der Stadt – damit sich Freiburg verändert.

 

Eingeladen sind: neu angekommene und einheimische Menschen, Jugendliche und Erwachsene (ab 15 Jahren). Keine Vorkenntnisse nötig – die Werkstattleiter unterstützen beim Zeichnen, Schreiben und Drucken.

 

Hier entlang zu Mapping Freiburg auf Facebook!

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg in Kooperation mit ILLU Freiburg e. V., gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

 

Fr-Sa, 03.-04.03. | Außer Haus | Fr, 15-18 Uhr: Heliodrom Lörracher Straße 9; Sa, 11-15 Uhr: Atelier in der KTS, Basler Straße 102 | Eintritt frei

 

 


Dienstag, 07. März 2017


© Britt Schilling

HARALD KIMMIG, ANNETTE PEHNT: BRAIN WRITES SOUNDS

Performance im Rahmen von BrainLinks-BrainTools

 

Der Musiker und Komponist Harald Kimmig und die Schriftstellerin Annette Pehnt haben als Artists in Residence mit Forschern und Experten des neurowissenschaftlichen Exzellenzclusters BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg nachgedacht und diskutiert: Wie klingt mein Gehirn? Wie erzählt mein Gehirn? Auf der Bühne vernetzen sich Klänge mit Worten zu musikalischen Improvisationen.

 

Di, 07.03., 20:30 Uhr | Außer Haus | E-Werk, Eschholzstraße 77 | Eintritt frei

 

 


Donnerstag, 09. März 2017


BECKETT’S GERMANY

EINE BEGEGNUNG MIT MARK NIXON

Lesung und Gespräch im Rahmen des Festivals fail better ... beckett@111

 

Samuel Beckett stammt aus Irland, lebte in Frankreich, las Dante auf Italienisch, schrieb auf Englisch und Französisch – und unternahm 1936/37 eine Reise durch Deutschland. In sechs Monaten bereiste der europäische Schriftsteller 19 deutsche Städte, füllte sechs Notizhefte. Seine Tagebücher versammeln neben Kunsterlebnissen und Begegnungen mit Intellektuellen auch Banalitäten des Alltags, in einem pointierten Gemisch aus Deutsch und Englisch, von "Unspeakable Eintopf" bis "Hundewetter again". Gleichzeitig beobachtet Beckett mit unbestechlichem Blick die deutsche Diktatur. Als Fundgrube an Motiven weisen die German Diaries nicht zuletzt auf die einzigartige Ästhetik voraus, die der Autor in Prosa, Theater, Film und Hörspiel entfalten wird.

 

Becketts letztes großes unveröffentlichtes Werk erscheint 2018 in einer kritischen Ausgabe bei Suhrkamp. Herausgeber Mark Nixon gewährt im Rahmen des Festivals fail better ... beckett@111 eine Preview, liest aus dem Manuskript und zeichnet im Gespräch mit Katharina Knüppel (Literaturbüro Freiburg) die Wege und Gedanken des jungen Becketts nach. Bereits 2010 publizierte der Direktor der Beckett International Foundation an der University of Reading eine umfassende Diskussion der German Diaries.

 

Zum Festivalprogramm fail better ... beckett@111 (04.-11.03.2017): www.beckett111.net

 

Veranstalter: E-Werk Freiburg in Kooperation mit dem Literaturbüro Freiburg

 

Do, 09.03., 18 Uhr | Außer Haus | E-Werk, Eschholzstraße 77 | Eintritt frei

 

 


Mittwoch, 15. März 2017


© Jenny Westerhoff

HANYA YANAGIHARA: EIN WENIG LEBEN

Lesung und Gespräch in der Reihe Seitenwechsel

 

Ein Großwerk, das "dich verrückt machen, verschlingen und von deinem Leben Besitz ergreifen kann": Nur in Superlativen schrieb der New Yorker über Hanya Yanagiharas Roman Ein wenig Leben (Hanser Berlin, 2017, übersetzt von Stephan Kleiner). Die 1974 geborene Yanagihara, eigentlich Redakteurin des Stilmagazins der New York Times, donnerte mit ihrem zweiten Roman direkt auf die Shortlist des Man Booker Prize und des National Book Awards und sorgte für eines der meistbesprochenen und bestverkauften Bücher des Jahres in den USA.

 

Ein wenig Leben handelt von einer jahrzehntelangen Freundschaft zwischen vier Männern in Manhattan und dem klaffenden Spalt zwischen ersehntem und gelebtem Leben. Die düster-charismatische Figur im Herzen der Handlung ist der genial begabte, jedoch seltsam undurchschaubare Jude St. Francis, von dessen Innenleben seine Freunde beinahe nichts wissen – weder davon, wo er herkommt, noch von seiner sexuellen Identität oder von der Geschichte seiner körperlichen Versehrtheit und der grausamen Schmerzen, die ihn stetig heimsuchen. In Amerika avancierte das wuchtige Epos zum Kultbuch und die Autorin selbst zum gefragten Gast im Late-Night-Fernsehen. Eine Verfilmung durch den Oscar-Preisträger Scott Rudin ist in Arbeit.

 

Veranstaltungssprache: Englisch und Deutsch

 

Seitenwechsel ist eine Reihe von Literaturbüro Freiburg und Theater Freiburg; diese Ausgabe findet in Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus Freiburg statt.

 

Mi, 15.03., 20 Uhr | Außer Haus | Theater Freiburg, Winterer-Foyer | Eintritt: 10/8 Euro | Vorverkauf: Theater Freiburg

 

 


Donnerstag, 16. März 2017


© Gaby Gerster

ZSUZSA BÁNK:

SCHLAFEN WERDEN WIR SPÄTER

Lesung

 

"Die Nacht hat meine liebsten Hügel verschluckt. Ich sollte im Bett sein. Aber schlafen werde ich später. Jetzt will ich noch ein wenig Droste-Notizen zwischen den Fingern drehen. Annette-Partikel zerreiben. Vielleicht fällt ein Wort für mich ab. Sogar ein Satz. Reiht sich ein in meinen Kapiteln." Zsuzsa Bánks neuer Roman Schlafen werden wir später (S. Fischer, 2017) feiert die Freundschaft zweier Frauen: Die Lehrerin Johanna lebt allein in einem kleinen Ort im Schwarzwald, die Künstlerin Márta wohnt mit Mann und Kindern in der Großstadt. Beide kennen sich seit Kindheitstagen, in Briefen und E-Mails, geprägt von Tiefe und Offenheit, halten sie Kontakt. Jetzt, mit Anfang 40, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Gegen die Zumutungen des Alltags und die Gespenster der Vergangenheit kämpfen beide um Selbstbehauptung, Lebensmut, ihre Freiheit und das Glück.

 

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main. Für ihr Romandebüt Der Schwimmer erhielt sie unter anderem 2002 den aspekte-Literaturpreis, 2003 den Deutschen Bücherpreis. Zuletzt erschien ihr Roman Die hellen Tage.

 

Veranstalter: Buchhandlung Rombach in Kooperation mit dem Literaturbüro Freiburg

 

Do, 16.03., 20 Uhr | Außer Haus | Buchhandlung Rombach, Bertoldstraße 10 | Eintritt: 10/8 Euro

 

 


Freitag, 17. März 2017


SCHREIBCOUCH

Textwerkstatt für Jugendliche ab 14 Jahren

 

In diesem Schuljahr arbeiten 15 Jugendliche einmal im Monat an einem literarisch-zeichnerischen Projekt. Unterstützt von Autorin Marie T. Martin und Zeichnerin Ludmilla Bartscht entwerfen sie neue Text- und Bildwelten, die die Grundlage für das gemeinsame Buch bilden, das am Ende gedruckt und präsentiert wird.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Freiburg

 

Fr, 17.03., 15 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

 


Samstag, 18. März 2017


LORENZ PAULI: PASS AUF MICH AUF!

Interaktive Lesung (ab 5 Jahren)

 

Angeblich wissen ja Erwachsene am allerbesten, was man darf und vor allem, was nicht. Das Bilderbuch Pass auf mich auf! (Orell Füssli, 2015) dreht den Spieß um: Der kleine Juri erklärt dem unbedarften Herrn Schnippel, wie der richtig auf ihn acht gibt. Denn der hat keine Ahnung, was alles passieren kann! Beim Klettern abrutschen, beim Faulenzen Sonnenbrand kriegen, aus der Hängematte fallen. Und wenn man das Buch dreht – fällt da etwa holterdiepolter Herr Schnippel heraus? Ein turbulentes Vorlese-Spektakel mit Lorenz Pauli, für unerschrockene Kinder und unvorsichtige Erwachsene. Lachen erlaubt – auf eigene Gefahr!

 

Die Veranstaltung ist Teil der Literaturbüro-Reihe Neues von nebenan – Kinderbücher und Comics aus der Schweiz, gefördert von: Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

 

Sa, 18.03., 15:30 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 4 Euro, Reservierung empfohlen

 

 


Donnerstag 30, März 2017


RAYMOND QUENEAU: STILÜBUNGEN

Lesung und Gespräch zur Neuübersetzung mit Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

 

Ein junger Mann mit komischem Hut in einem überfüllten Pariser Bus. Gerempel, Gemecker, dann Rückzug auf einen freien Platz. Später derselbe Mann vor der Gare Saint-Lazare, wo ihm ein Freund sagt, ein Mantelknopf sitze falsch. Gerade mal drei Zeilen lang ist diese Geschichte. Aber Raymond Queneau weiß sie in seinen Exercices de style aus dem Jahr 1947 auf über hundert unterschiedliche Weisen zu erzählen – als Haiku, als Amtsschreiben, als Sonett, als Matheaufgabe, mit italienischem Akzent, in Alexandrinern, mit ordinärer, reaktionärer oder kulinarischer Note ...

 

Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel haben sich für ihre Neuübersetzung des lange als unübersetzbar geltenden Klassikers der französischen Avantgarde von Queneaus Herausforderung zu sprachlicher Virtuosität und dichterischer Fantasie anstacheln lassen: Mit großer Lust und Erkenntnisgewinn spielen sie mit dem Raum zwischen den Sprachen. An diesem Abend lesen sie eine Auswahl ihrer Stilübungen (Suhrkamp, 2016), berichten über Hintergründe des Buches und erzählen von Fallstricken und Glücksmomenten des Übersetzens. Tags darauf sind beide für eine Werkstatt mit Schülern im Gymnasium des Montessori Zentrums ANGELL zu Gast.

 

Frank Heibert, geboren 1960, lebt in Berlin und arbeitet seit 1983 als mehrfach preisgekrönter Literatur- und Theaterübersetzer aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Portugiesischen.

Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt ebenfalls in Berlin und ist seit 1987 als literarischer Übersetzer aus dem Französischen, Norwegischen, Italienischen und Dänischen tätig. Außerdem tritt er im arte-Kulturmagazin Karambolage auf.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg und Centre Culturel Français Freiburg

 

Do, 30.03., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 7/5 Euro

 

 


Donnerstag, 30. März 2017


LITERARISCHES WERKSTATTGESPRÄCH

Offene Textwerkstatt

 

Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich in der Regel am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen nehmen wir bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch gern entgegen.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

 

Do, 30.03., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, 2. OG | Eintritt frei

 

 


Vorschau: April 2017

Mo, 03.04., 20 Uhr | Orsolya Kalász: Das Eine | Lesung und Gespräch mit der Peter-Huchel-Preisträgerin 2017 | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

Di, 04.04., 19:30 Uhr | Schnittstelle Wort: Offene Erzählbühne | Gast-Erzählerin: Rosa Müller-Gantert | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

Di, 04.04., 20 Uhr | Uwe Pörksen: Breklehem | Lesung und Gespräch in der Reihe Freiburger Andruck | SWR Studio Freiburg, Kartäuserstraße 45

 

Do, 06.04., 20 Uhr | Jürgen Lodemann: Gegen Drachen. Reden eines Freibürgers | Lesung und Gespräch | jos fritz Buchhandlung, Wilhelmstraße 15

 

Fr-Sa, 07.-08.04. | Mapping Freiburg: Gemeinsam neue Stadtkarten zeichnen und drucken! | Workshop für neu angekommene und alteingesessene Freiburger | Außer Haus | Fr, 15-18 Uhr: Heliodrom, Lörracher Straße 9; Sa, 11-15 Uhr: Atelier in der KTS, Basler Straße 102

 

Do, 27.04., 20 Uhr | Literarisches Werkstattgespräch: Offene Textwerkstatt | Alter Wiehrebahnhof. Galerie

 

Fr, 28.04., 15 Uhr | Schreibcouch: Textwerkstatt für Jugendliche ab 14 Jahren | Alter Wiehrebahnhof, 2. OG

 

Fr, 28.04., 15:30 Uhr | Mehrdad Zaeri: Ein großer Freund | Erzählen und Live-Zeichnen für alle ab 5 Jahren in der Reihe Neues von nebenan – Kinderbücher und Comics aus der Schweiz | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

 


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