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Freiburger Wochenbericht vom 11. Mai

Die Wortakrobatin

 

Am 19. Mai heißt es "Tram Slam" - Reimen und Texten in der Straßenbahn

 

Sie texten was das Zeug hält, die jungen Autoren und Dichter, die sich auf den sogenannten "Poetry Slams" treffen um in sportlichem Wettstreit ihre literarischen Kräfte zu messen. Der nächste Poetry Slam ist allerdings ein ganz besonderer. Er findet in einem VAG-Erlebniswagen statt. Mit dabei: die 17-jährige Alica Läuger, selbst "Poetry Slammerin", hilft sie bei der Organisation des Text-Spektakels. Claudia Kleinhans hat mit ihr gesprochen.

 

Wie kommen Sie darauf zum ersten Mal auf einen Poetry Slam zu gehen?

 

Läuger:Über das Literaturbüro, hier schreiben und lesen Jugendliche gemeinsam. Und da wurde dann auch der erste "Poetry Slam" veranstaltet, zu dem ich hingegangen bin.

 

Und seitdem gehen Sie regelmäßig?

 

Läuger: Ja, immer am letzten Donnerstag im Monat ist im Café Atlantic ein "Poetry Slam", da sind aber eher die Älteren. Aber auch an meiner Schule, dem Droste-Hülshoff-Gymnasium, findet einmal im Jahr einer statt.

 

Und wie läuft das dann ab?

 

Läuger: An sich kann sich jeder anmelden. Man muss dann meist fünf Minuten lang einen eigenen Text oder ein eigenes Gedicht vortragen. Eine Zufallsjury von fünf Leuten aus dem Publikum bewertet das dann mit Punktetafel. Die besten drei kommen ins Finale, tragen nochmal etwas vor. Da entscheidet dann der Applaus aus dem Publikum, wer gewinnt.

 

Haben Sie denn schon immer gerne geschrieben?

 

Läuger: Ja, seit ich klein war.

 

Und beim ersten Auftritt war die Aufregung groß?

 

Läuger:Na klar, aber man freut sich eben darauf seine Texte und Gedanken einem Publikum zu präsentieren und deren Reaktion zu sehen.

 

Gibt es viele Frauen, die bei den "Poetry Slams" mitmachen?

 

Läuger:Bei den 20-Jährigen sind es sogar meist mehr Frauen. Bei den älteren, zum Beispiel im Atlantic, sind es eher mehr Männer.

 

Schauen Sie sich bei den "alten Hasen" auch mal etwas ab oder hat sowieso jeder seinen eigenen Stil?

 

Läuger:Die, die schon lange dabei sind wissen natürlich genau, wie sie vortragen und die Wörter betonen müssen, da hat auch jeder seine ganz eigene Art. Ich schaue mir aber schon manche Sachen ab, die mir gefallen.

 

 

 


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