Literarische Auseinandersetzung mit Johann Peter Hebel
Erzählungen Der Philosoph Ernst Bloch hat sie als die "schönste Geschichte, die es in der Literatur überhaupt gibt" bezeichnet, und zu den schönsten gehört sie zweifellos: "Unverhofftes Wiedersehen" von Johann Peter Hebel. Jetzt haben Jutta Schloon, Stefanie Stegmann, Szilvia Szarka und Werner Witt eine Geschichtensammlung herausgegeben mit genau diesem Titel: "Unverhofftes Wiedersehen" (Klöpfer & Meyer, 158 Seiten, 17,50 Euro) und dem Untertitel: "Eine Hommage an Johann Peter Hebel". Diese Hommage versammelt verschiedene Hebel'sche Kalendergeschichten und stellt sie Geschichten heutiger Autoren gegenüber, die sich auf ein unverhofftes Wiedersehen mit Hebel einließen. Nach der neuerlichen Lektüre der alten Kalendergeschichten, setzten sie sich selbst an den Schreibtisch und verfassten zum gleichen Thema ihre ganz eigene Geschichte. So hat sich Franz Hohler auf Hebels "Was in Wien draufgeht" eingelassen, Barbara Honigmann auf "Große Schneeballen", Alissa Walser auf "Hohes Alter" oder Alex Capus auf "Seltsamer Spazierritt". Die Ergebnisse sind zumeist sehr reizvolle literarische Auseinandersetzungen mit dem großem Vorbild, das aber doch unerreichbar bleibt. gro 
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