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Rückblick | Februar 2008


Donnerstag, 14. Februar 2008

HörBAR

»Was vom Leben bleibt« | Frauen in der kaukasischen Zone Tschetschenien, Inguschetien

 

Ein Feature von Gisela Erbslöh Deutschlandradio 2007

 

Zuerst hätte sie alle gehasst, die Soldaten der russischen Föderation, die tschetschenischen Nationalisten und die Rebellen, sagt Rosa. Die Theaterregisseurin stammt aus Grosny und ist mit ihren drei kleinen Söhnen vor den Bombardierungen in die Nachbarrepublik Inguschetien geflohen. Rosa, deren Mann ermordet wurde, erzählt mit drei anderen Frauen vom Hass, den sie hinter sich lassen, und vom Schmerz, mit dem sie leben muss, vom Überlebenskampf ihres Volkes unter Stalin, von Demütigungen und vom kleinen Glück in ihrem gegenwärtigen Leben. Und von dem Versuch, alte Traditionen der Inguschen zu erhalten und als positive Kraft an die Kinder weiterzugeben.

 

Die Autorin Gisela Erbslöh, geboren 1950, studierte Slawistik und Amerikanistik. Seit 1986 ist sie freie Autorin für Rundfunk und Printmedien. 2002 erhielt sie den Karl-Sczuka-Förderpreis für das Feature »Blagomir Alexiev« (SWR 2002). Außerdem ist sie Autorin des Hörspiels »Im Haus der Tigers« (DLF 2003). Die Autorin wird ihr Feature vorstellen und im Anschluss daran über ihre Arbeit sprechen.

 

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg, des Kommunalen Kinos Freiburg und des SWR2, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, Programm "Grenzgänger".

 

| Do 14.02. 20.00 | Kinosaal | Eintritt 5,00/4,00 Euro |


Freitag, den 22. Februar 2008

WERKSTATTGESPRÄCH »JUGEND SCHREIBT«

 

Oberstufenschülerinnen und -schüler treffen sich regelmäßig zu halbtägigen Werkstatttreffen im Literaturbüro, um eigene Texte zu lesen und darüber zu diskutieren. Die Moderation übernehmen Bernd Jürgen Thiel und Stefanie Stegmann. Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Freiburg, dem Markgräfler Gymnasium Müllheim und dem Regierungspräsidium Freiburg.

 

| Fr 22.02. 15.30-18.00 | Haus für Film und Literatur, Urachstr. 40 | Eintritt frei |


Dienstag, 26. Februar 2008

SPRECHEN ÜBER SPRACHE

»Blindlings« übersetzt?

 

Seit über 30 Jahren übersetzt sie italienische Autoren, und in ihrer Wohnung gibt es sogar ein eigenes »italienisches (Bücher-)Zimmer« – Ragni Maria Gschwend ist eine der renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Italienischen und wurde für ihre Übertragung des Romans »Aufbrüche« von Antonio Moresco 2006 mit dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Am 26. Februar spricht sie - am Beispiel ihrer jüngsten und zugleich wohl komplexesten Übersetzung von Claudio Magris’ Roman »Blindlings« darüber -, was es eigentlich bedeutet, so ein Werk zu übersetzen, welche umfangreichen Recherchen nötig sind, um dem Textanspruch eines so enzyklopädisch gebildeten Autors wie Claudio Magris gerecht zu werden. Da will jedes Wort genau überlegt sein, ob es nun um die Seefahrt, um Nelson, Tito, Stalin oder die griechische Sagenwelt geht, ob die Handlung in Triest, Turin, Spanien, England, Dänemark, Island, Tasmanien oder Tahiti spielt: Blindlings übersetzt worden ist hier nichts!

 

Di 26.02.08 20.00 | Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40, 79102 Freiburg | Eintritt: 5,00/3,00 Euro


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