14.00 - 16.00 |
»Ausgewildert« Stadtbibliothek Freiburg |
Ulrich Blumenbach übersetzt |
16.00 - 16.40 |
Café-Lesungen Haus für Film & Literatur, Café |
Irmela Brender liest aus »Der Clan der Otori« (Lian Hern), erschienen bei Carlsen (Dt. Jugendliteraturpreis 2004) |
16.40 - 17.20 |
Café-Lesungen Haus für Film & Literatur, Café |
Adelheid Zöfel liest aus »Nah und fern. Die Reise unseres Lebens« (Nicholas Sparks) |
17.20 - 18.00 |
Café-Lesungen Haus für Film & Literatur, Café |
Beate Thill liest aus »Das verlorene Wort« (Assia Djebar), erschienen 2004 im Unionsverlag |
18.00 - 19.30 |
Vortrag Haus für Film & Literatur, Galerie |
»chillen, checken, cool. Anglizismen in der deutschen Sprache« Christiane Krause |
20.00 - 22.00 |
Vortrag/Show Haus für Film & Literatur, Kino |
»Pissu plöde, Seemann?« Maulfauler Popeye und sprachgewitzter Ebi Naumann
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»Ausgewildert«
An drei Tagen verlagern Übersetzerinnen und Übersetzer ihre Werk- und Wirkstätten in die Öffentlichkeit und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Zuschauer können live miterleben, wie aus dem fremdsprachigen Original ein deutscher Text entsteht, wie Sätze gebaut und wieder umgestellt werden und wie mit Nachschlagewerken und Rechercheinstrumenten an Sprache gearbeitet wird.
Freitag, 04.05.07, 14-16 Uhr
Ulrich Blumenbach arbeitet an Passagen aus David Foster Wallaces Roman »Infinite Jest«, der unter dem Titel »Unendlicher Spaß« 2009 bei Kiepenheuer & Witsch erscheinen soll.
Ort: Stadtbibliothek, Münsterplatz 17
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadtbibliothek Freiburg.

»Café-Lesungen« im Haus für Film und Literatur
Im Rahmen der 6. Baden-Württembergischen Übersetzertage öffnet das »Übersetzer-Café« seine Pforten: Am 4. und 5. Mai finden im Café des Hauses für Film und Literatur (Alter Wiehrebahnhof) Kurzlesungen statt. Übersetzerinnen und Übersetzer aus dem Englischen, Französischen, Italienischen, Russischen und anderen Sprachen lesen aus neueren Übersetzungen und geben Einblicke in aktuelle Projekte, verbunden mit der Möglichkeit zum Gespräch. An beiden Tagen bietet eine Informationstheke im Haus für Film und Literatur zugleich die Gelegenheit, sich über das literarische Übersetzen und das Berufsbild literarischer Übersetzerinnen und Übersetzer zu informieren, sich auszutauschen oder Kontakte zu knüpfen.
Freitag, 04.05.2007
16.00 Uhr: Irmela Brender liest aus »Der Clan der Otori« (Lian Hearn), erschienen bei Carlsen (Dt. Jugendliteraturpreis 2004)
16.40 Uhr: Adelheid Zöfel liest aus »Nah und fern. Die Reise unseres Lebens« (Nicholas Sparks)
17.20 Uhr: Beate Thill liest aus »Das verlorene Wort« (Assia Djebar), erschienen 2004 im Unionsverlag
Ort: Haus für Film und Literatur / Café im Alten Wiehrebahnhof, Urachstr. 40 
Vortrag
»Chillen, checken, cool«
Anglizismen in der deutschen Gegenwartssprache
Anglizismen sind eine der meistdiskutierten Erscheinungen der deutschen Gegenwartssprache. Wird das Deutsche durch Wörter wie chillen, checken oder cool zunehmend verdrängt oder wird es bereichert? Und welche Zusammenhänge gibt es zwischen der Tätigkeit des Übersetzens und dem Über-Setzen von Wörtern? Welche Faktoren motivieren zum Gebrauch von Anglizismen im Deutschen?
Christiane Krause wird einige sprachwissenschaftlich begründete Überlegungen zum Stellenwert und zur Beurteilung englisch beeinflusster Wörter in der deutschen Sprache diskutieren.
Freitag, den 04.05.07, 18-20 Uhr
Ort: Haus für Film und Literatur, Galerie, Urachstr. 40 
Lesekino
»Pissu plöde, Seemann?«
Maulfauler Popeye und sprachgewitzter Ebi Naumann
»Er gilt als einfältiger Matrose, der sich Spinat fressend durchs Leben prügelt«, läutet die Süddeutsche Zeitung am 13.10.2006 ihren Artikel zu Ebi Naumanns herausragender Übersetzung der berühmten Popeye-Geschichten (1928-1938) ein. Der Hamburger Übersetzer hat Popeyes Sprache, die sich auch im Original an keine Regeln hält, nun sprachwitzig ins Deutsche übertragen: »I yam what I yam. That is all I am« wird zu »Ich pin wassich pin – wer pinnich tenn?« Was Ebi Naumann nun auf die »Bühne« zaubert, nennt er »Lesekino«, eine Abendshow aus Bild und Text, aus Wort und Ton, mit Hintergrundinformationen zur Geschichte, zur Übersetzung und zu den Popeye-Figuren.
Freitag, den 04.05.07, 20 Uhr, Haus für Film und Literatur, Kinosaal, Urachstr. 40

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