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Telefon: 0761/28 99 89, E-Mail: info[at]literaturbuero-freiburg.de

 


Mittwoch, 31. Mai 2017


© Heike Steinweg

ROMAN EHRLICH: DIE FÜRCHTERLICHEN TAGE DES SCHRECKLICHEN GRAUENS

Lesung und Gespräch mit Albert Henrichs

 

"Ich wollte der sein, der ausgefahren war, um das Abenteuer des Sterbens zu erleben, und gleichzeitig am Ufer zurückbleiben, um es aus sicherer Distanz zu betrachten." So beschreibt der Ich-Erzähler in Roman Ehrlichs jüngstem Roman Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens (Fischer, 2017) den Wunsch, auf der Kino-Leinwand einen grausamen Tod zu sterben. Ein Glücksfall also, dass sein alter Freund Christoph ihn einlädt, bei einem Horrorfilmprojekt mitzuwirken. Das Ziel: ein filmisches Bild des Grauens in der Wohlstandsgesellschaft. Das Drehbuch: ein Substrat aus individuellen Albträumen, das in "Angstsitzungen" mit dem Filmteam entsteht. Ein im wahrsten Sinne schmerzhafter kreativer Prozess beginnt ...

 

"Sein Erzählen bewegt sich in den Untiefen der Wirklichkeit, es erkundet das Unheimliche, das bei ihm frei von jeder Sensation ist", so die Jury, die Roman Ehrlich in diesem Jahr die Alfred-Döblin-Medaille verlieh. Über seine Erzählkunst und die Rolle des Kinos für sein Schreiben spricht der Autor mit seinem Lektor Albert Henrichs.

 

Im Anschluss ängstigen wir uns kollektiv im Angesicht eines surrealen Kultfilms des Horrorgenres: Der heilige Berg von Alejandro Jodorowsky (USA, Mexiko 1973 / OmU / 114 min.) läuft um 22 Uhr in Kooperation mit dem Kommunalen Kino.

 

Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang erschienen Das kalte Jahr (2013), Urwaldgäste (2014) sowie Das Theater des Krieges (2016, mit Michael Disqué).

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg und Buchhandlung Schwarz

 

Mi, 31.05., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt Lesung: 7/5 Euro (inkl. Kinofilm: 10/8 Euro)

 

 


Montag, 19. Juni 2017


© Frederic Meyer

LUKAS BÄRFUSS: HAGARD

Lesung und Gespräch mit Bettina Schulte

 

In jedem seiner Romane wagt Lukas Bärfuss sich auf neues Terrain, so auch in Hagard (Wallstein, 2017): Packend erzählt er von einem etablierten Immobiliendealer, der aus einer Laune heraus einer Frau folgt. Er kennt sie nicht, sieht sie auch nur von hinten, aber wie in einem Spiel sagt er sich: Geht sie dort entlang, folge ich ihr nicht weiter; geht sie in die andere Richtung, spiele ich das Spiel noch eine kleine Weile weiter. Es bedeutet ja nichts, niemand kommt zu Schaden, der Abstand ist groß. Eher ist es eine sportliche Aufgabe, sie in der Menge nicht zu verlieren.

 

Was ihn bewegt, ist unklar, doch etwas Bedrohliches liegt in der Luft, etwas Getriebenes. Ist er ein gelangweilter Schnösel? Ein Verrückter? Ein Verbrecher? "Auf den Spuren eines Verfolgers, der einer rätselhaften Obsession gehorcht, zieht uns Lukas Bärfuss in den atemlosen, seltsam unheimlichen Sog einer Stadt-Odyssee", heißt es in der Jurybegründung zur Nominierung des Romans für den diesjährigen Leipziger Buchpreis. Durch den Abend führt Bettina Schulte (Badische Zeitung).

 

Lukas Bärfuss, Dramatiker und Schriftsteller, wurde 1971 in Thun/Schweiz geboren. Seine Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane sind in viele Sprachen übersetzt. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt heute in Zürich.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, gefördert von Pro Helvetia, Schweizer

Kulturstiftung

 

Mo, 19.06., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Kinosaal | Eintritt Lesung: 8/6 Euro

 

 


Dienstag, 20. Juni 2017


© Alexandra Heneka

SCHNITTSTELLE WORT

Offene Erzählbühne

 

Willkommen zur fünften Ausgabe dieser Reihe rund ums Erzählen. Freihändig und in Interaktion mit dem Publikum vorgetragen, regen eigene und erfundene Geschichten zum Austausch an. Im ersten Teil des Abends können sich Interessierte spontan im freien Erzählen ausprobieren – zehn Minuten, ohne Manuskript. Im zweiten Teil erzählt Nikola Hübsch Erstaunliches über Esslust, Begehrlichkeiten und über die allzu menschliche Gier. Mit gut gewürzten Geschichten nimmt die Erzählkünstlerin uns mit auf eine Reise vom Senegal bis in das Pandschab, aus der ganz alten Zeit bis ins Heute.

 

Freundlich unterstützt durch das Literaturbüro Freiburg.

 

Di, 20.06., 19.30 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt: 8,50/6,50 Euro

 

 


Mittwoch, 21. Juni 2017


© Michael Bamberger

RAGNI MARIA GSCHWEND: VERFAHREN EINGESTELLT VON CLAUDIO MAGRIS

Lesung und Gespräch in der Reihe Freiburger Andruck

 

Für sein Kriegsmuseum zum Zwecke des Friedens sammelt ein Mann in Triest Kriegsgeräte aller Art. Sie erzählen die Geschichten derer, die damit getötet haben oder getötet wurden. Als Jahre später das Museum bei einem Brand zerstört wird, versucht Luisa, Tochter einer Jüdin und eines afroamerikanischen Leutnants, es zu rekonstruieren. Dabei wird nicht nur die Geschichte ihrer Vorfahren zwischen Diaspora und Sklaverei wieder lebendig, sondern auch die von San Sabba, dem einzigen Konzentrationslager Italiens. Doch die Kraft des Vergessens erscheint ungeheuer: Die Verbrechen wurden vertuscht, die Verfahren eingestellt.

 

Gestützt auf eine wahre Geschichte hat Claudio Magris ein gewaltiges Epos geschrieben, kongenial übersetzt, wie die Süddeutsche Zeitung festhält, von Ragni Maria Gschwend, die als Übersetzerin und Autorin in Freiburg lebt. Seit über dreißig Jahren übersetzt Gschwend italienische Autoren, darunter Ennio Flaiano, Tommaso Landolfi, Elsa Morante, Italo Svevo und Fulvio Tomizza. Die Übersetzerin und Magris-Expertin liest aus dem Roman Verfahren eingestellt (Hanser, 2017) und kommt ins Gespräch mit dem Journalisten und Übersetzer Jürgen Reuß.

 

Die Lesereihe Freiburger Andruck ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturbüro Freiburg, der Stadtbibliothek Freiburg, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung.

 

Mi, 21.06., 20 Uhr | Außer Haus | Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17 | Eintritt: 7/5 Euro (Vorverkauf ebendort)

 

 


Donnerstag, 22. Juni 2017


© HP Schori

KATHRIN SCHÄRER:

WIE ENTSTEHT EIN BILDERBUCH?

Vortrag und Austausch für Erzieher*innen, Lehrer*innen und Interessierte

 

Die Illustratorin und Autorin Kathrin Schärer erzählt von ihrem Bilderbuch Tod auf dem Apfelbaum (Atlantis, 2015) und gibt Einblicke in seine Entstehung. Auf weitere Buchempfehlungen folgt innerhalb der Sonderausstellung Todsicher? Letzte Reise ungewiss im Museum Natur und Mensch ein Austausch zum Thema Tod im Kinderbuch. Mit einem Büchertisch der Buchhandlung Fundevogel.

 

Am Vormittag stellt die Autorin ihren Klassiker Mutig, mutig (Atlantis) Kindergartenkindern der Freiburger Tageseinrichtung Rotlaub vor.

 

Die Veranstaltungen sind Teil der Literaturbüro-Reihe Neues von nebenan – Kinderbücher und Comics aus der Schweiz, gefördert von: Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

 

Do, 22.06., 16.30-18 Uhr | Außer Haus | Museum Natur und Mensch, Gerberau 32 | Eintritt: 8 Euro (inkl. Museumseintritt, Reservierung empfohlen)

 

 


Donnerstag, 29. Juni 2017


LITERARISCHES WERKSTATTGESPRÄCH

Offene Textwerkstatt

 

Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet diesmal am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Textbewerbungen nehmen wir bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch gern entgegen.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

 

Do, 29.06., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt frei

 

 


Freitag, 30. Juni 2017


SCHREIBCOUCH

Textwerkstatt für Jugendliche ab 14 Jahren

 

In diesem Schuljahr arbeiten 15 Jugendliche einmal im Monat an einem literarisch-zeichnerischen Projekt. Unterstützt von Autorin Marie T. Martin und Zeichnerin Ludmilla Bartscht entwerfen sie Text- und Bildwelten, die die Grundlage für das gemeinsame Buch bilden, das am Ende gedruckt und präsentiert wird.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Freiburg

 

Fr, 30.06., 15 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt frei

 

 


Freitag, 30. Juni 2017


ZWISCHEN/MIETE

Junge Literatur in WGs

 

Die WG-Küche als literarischer Salon: Die Lesereihe zwischen/miete verwandelt studentische Alltagsräume zum Echoraum neuer Literatur. Von einem Team Studierender kuratiert, organisiert und moderiert, kommen für diese Leseabende auf Socken professionelle Nachwuchsautoren zur »Zwischenmiete« nach Freiburg.

 

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Studierendenwerk Freiburg

 

Fr, 30.06., 20 Uhr | Außer Haus | Autor und WG werden noch bekannt gegeben | Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen)

 

 


Vorschau: Juli 2017

Fr, 14.07., 19 Uhr | Podiumsdiskussion im Rahmen der Nachwuchstagung Literaturkontakte – Texte, Kulturen, Märkte: „Mediengeprägtes Erzählen im Zeichen der Globalisierung“ mit Maxi Obexer, Wolfram Lotz und Senthuran Varatharajah | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

Sa, 15.07., 19.30 Uhr | Podiumsdiskussion im Rahmen der Nachwuchstagung Literaturkontakte – Texte, Kulturen, Märkte: „Einblicke in den Literaturbetrieb“ mit Annette Pehnt, Tom Bresemann und Florian Kessler | Alter Wiehrebahnhof, Kinosaal

 

Sa, 15.07., 19.30 Uhr | „Keine Wolken im Schrank – DAS Magazin“: Präsentation und Lesung mit den jugendlichen Teilnehmerinnen der Textwerkstatt Schreibcouch des Literaturbüro Freiburg 2016/17, im Rahmen des Grande Finale/JugendKunstParcours | Außer Haus | E-Werk Freiburg

 

Do, 20.07., 20 Uhr | Literarisches Werkstattgespräch: Offene Textwerkstatt | Alter Wiehrebahnhof, Galerie

 

Fr, 21.07., 20 Uhr | zwischen/miete: Junge Literatur in WGs | Außer Haus | Autor und WG werden noch bekannt gegeben

 

In den Sommermonaten steuert der mobile Lese-Kiosk FREILESER unter dem Motto „Die literarische Badesaison ist eröffnet“ bei gutem Wetter Freiburger Freibäder an. Der Lesekarren bietet eine Auswahl neuester Gegenwartsliteratur und jede Menge Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien.

 


Jetzt Karten reservieren: 0761/28 99 89, info[at]literaturbuero-freiburg.de

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